Spezielle Zahnbehandlung für Kinder

Kinder kommen gerne zu uns in die Praxis – kein Scherz! Es ist immer wieder schön zu sehen wie sie sich freuen wenn sie gelobt werden, wie super sie ihre Zähne putzen genau sie wie wir es ihnen beigebracht haben. Darüber hinaus verwenden wir neuste Dentaltechnologie und bewährte Methoden damit die Kinder eine bequeme, schmerzfreie und sichere Behandlung erleben.

Daily brushing with fluoride toothpaste has shown promising results in the effort to improve the oral health of Filipino school-goers. (2009 DTI/Photo Bella Monse)

Tägliches Zähneputzen mit Fluroid Zahnpasta zeigte vielversprechende Ergebnisse und Fortschritte bei der Bemühung, die Zahn- und Mundhygiene philippinischer Schüler zu verbessern. (2009 DTI/Photo Bella Monse)Wir tun unser absolut bestes, um unsere Kinder-Patienten eine positive Erfahrung von ihrem Zahnarztbesuch zu vermitteln und um sie so mit einem glücklichen Lächeln wieder nach Hause zu schicken. Kinder jeden Alters kommen zu uns in die Praxis: Babies, Kleinkinder, Schüler, Teenager sowie jubge Erwachsene zur Untersuchung wie auch zur Behandlung und sie alle verlassen uns stets wieder als Freunde.

Die meisten nationalen Zahnärztlichen Vereinigungen empfehlen Eltern ihre Kinder zur Erstuntersuchung anzumelden gleich nachdem die ersten Milchzähnchen sich „blicken lassen“.

Gesundes glückliches Lächeln für alle Kinder

Wir arbeiten hart dafür, dass jeder Zahnarztbesuch Spaß macht und Kind-orientiert gestaltet wird. Egal wie – Kinderbesuche in der Zahnarztpraxis MÜSSEN ein positives Erlebnis sein, so dass die Kinder positiv dazu motiviert werden, ein Leben lang auf ihr strahlendes Lächeln zu achten. Sobald die ersten Milchzähne durchbrechen, also wenn das Baby etwa ein halbes Jahr alt ist, sollte der erste Zahnarztbesuch anstehen. Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihr Kind und sich auf den ersten Untersuchungstermin gut vorbereiten können.

Frühzeitige Schnupperbesuche

Je früher Sie Ihr Kind mit der Zahnarztpraxis vertraut machen, desto besser. Deshalb sollten Sie dem Kind schon vor dem ersten eigenen Termin Zeit geben, sich an die Atmosphäre in der Praxis zu gewöhnen. Nehmen Sie es mit, wenn Sie selbst einen Kontrolltermin haben oder nur einen kleinen Eingriff erwarten. So lernt es die ungewohnte Umgebung kennen und macht positive erste Erfahrungen.

Spielerische Vorbereitung zuhause

Bereiten Sie den Zahnarztbesuch als Spiel vor. Lassen Sie sich vom Kind in den Mund gucken, Zählen Sie die Zähne vor. Auch Bilderbücher zum Thema eignen sich zur Einstimmung. Erzählen Sie dem Kind, wie der Besuch ablaufen wird, auch wenn es noch nicht alles versteht. Vermeiden Sie auf jeden Fall Äußerungen wie „Es tut nicht weh“, denn Kinder merken sofort, dass es doch weh tun kann.

In der Praxis

Planen Sie genügend Zeit ein und kommen Sie lieber etwas zu früh. Gerade kleine Kinder wollen ausreichend Zeit haben, alles zu entdecken. Begleiten Sie Ihr Kind in das Behandlungszimmer. Dort kann es sich mit dem Zahnarzt und seinen Instrumenten vertraut machen. Beim ersten Termin wird in der Regel nur untersucht, die Zahnentwicklung und die Mundgesundheit des Kindes beurteilt. Falls Ihr Kind sich weigert, den Mund aufzumachen, reden Sie ihm ruhig zu. Ungeduld oder gar Kritik sind nicht angebracht, schließlich soll das Kind die Praxis mit einem positiven Gefühl verlassen – dann klappt die Untersuchung beim nächsten Mal besser.

Ihr Zahnarzt wird alles versuchen, es dem Kind so angenehm wie möglich zu machen, um eine Vertrauensbasis aufzubauen. Dabei ist er auf Ihre Mithilfe angewiesen. Lassen Sie Ihr Kind auf Fragen antworten und halten Sie sich besonders zurück, falls Sie selbst unruhig oder ängstlich sind.

Was mache ich, wenn mein Kind Zahnschmerzen hat?

Dann bringen Sie Ihr Kind sofort zum Zahnarzt. Wenn das Kind von klein auf an die zahnärztlichen Untersuchungen gewöhnt ist, wird es einer Behandlung nicht mit Schrecken entgegensehen. Allein schon deshalb ist es wichtig, dass der erste Kontakt zum Zahnarzt nicht erst dann stattfindet, wenn eine Schmerzbehandlung erforderlich ist.

Bereiten Sie ihr Kind auf die Behandlung vor. Erklären Sie ihm den Ablauf ohne in die Details zu gehen. Vermeiden Sie, Ängste zu schüren und machen Sie keine falsche Versprechungen wie „Der Bohrer kitzelt nur“.

Besser aber ist, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. Nutzen Sie die zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen. Bei regelmäßigen Kontrollen müssen Zahnschmerzen nicht sein.

Milchzähne sind sehr wichtig!

„Milchzähne fallen ja sowieso aus!“ Das ist leider die falsche Einstellung. Denn die Milchzähne bilden das Fundament für ein gesundes Gebiss.
Wichtg: Karies-Bakterien werden durch Löffel oder Schnuller übertragen.

„Schlechte Zähne liegen in der Familie“, heißt es. Das ist eine Ausrede. Kein Kind kommt mit Karies-Erregern auf die Welt. Es steckt sich eines Tages an, meistens bei seiner Mutter. Das hat mit der körperlichen Nähe zwischen Mutter und Kind zu tun und mit der Tatsache, dass Mütter oft Schnuller oder Sauger sauber lecken oder den Brei mit dem Babylöffel vorkosten. Karies-Bakterien können sich mit einer Art Saugnäpfchen an Hartgeweben wie Zähnen, aber eben auch an Löffeln, Schnullern und Spielzeug festhalten.

Bei der Ansteckung spielt außerdem das immunologische „Strickmuster“, das Kinder über die Muttermilch bekommen, eine Rolle. Jedes Kind hat bestimmte Antikörper im Speichel, vor denen sich die Karies-Erreger, die von der Mutter übertragen werden, möglicherweise zunächst tarnen können. Deshalb vergeht immer einige Zeit, bis sich die Karies zeigt. Grundsätzlich ist die Karies-Anfälligkeit bei Kindern nicht höher als bei Erwachsenen, aber wenn Karies einmal begonnen hat, geht alles viel schneller:

Der Zahnschmelz von Milchzähnen ist dünner, sodass sich Karies rascher ins weichere Dentin vorarbeiten und leider bald auch den Nerv angreifen kann. Wenn wir ein Kind mit Zahnschmerzen zu sehen bekommen, hat sich die Karies oft schon an einigen Zähnen zu schaffen gemacht. Heute versucht man alles, um auch schwer geschädigte Milchzähne zu erhalten: Von Milchzahnkronen über Wurzelbehandlung bis hin zu Kinderprothesen werden alle Register gezogen. Spezialisten für Kinderzahnheilkunde in Deutschland finden Sie unter:  www.kinderzahnaerzte.de  oder www.kinderzahnheilkunde-online.de.

Milchzähne haben eine wichtige Platzhalterfunktion

Leider ist die Vorstellung noch weit verbreitet, dass Milchzähne keine große Bedeutung haben. Umdenken tut hier not! Infektionen, die von Milchzähnen ausgehen, können das Allgemeinbefinden von Kindern stark beeinträchtigen. Manche Kinder sind infektanfälliger und haben öfter Durchfall. Wenn sich an der Wurzelspitze eines Milchzahnes eine Entzündung entwickelt, können sogenannte Keimschäden entstehen, die eventuell zu Verfärbungen oder Missbildungen an den bleibenden Zähnen führen. Außerdem haben Milchzähne eine wichtige Platzhalterfunktion: Die ersten bleibenden Backenzähne hangeln sich gewissermaßen an den letzten Milch-Backenzähnen hoch. Fehlt dieses Klettergerüst, landen die neuen Backenzähne viel zu weit vorne. Das muss später kieferorthopädisch behandelt werden.“

Fallen die Milchzähne im Frontbereich des Oberkiefers vorzeitig aus, ist die Sprachentwicklung beeinträchtigt. S- und Z-Laute klingen merkwürdig, weil die Zunge sich zu weit nach vorn bewegen kann. Dieses Lispeln ist nicht das einzige Problem: Die ständigen Bewegungen der Zunge führen unter ungünstigen Voraussetzungen zu einem offenen Biss nach dem Zahnwechsel (= die oberen und unteren Schneidezähne können sich nicht berühren).

Milchzähne zusammengefasst:

1.   Sie sorgen für die Ernährung- weil sie das Kauen unterstützen. Mit ungesunden oder sogar schmerzenden Zähnen wir ein Kind vermutlich keine Lust entwickeln, IRGENDETWAS zu essen.

2.   Sie helfen dem Kind beim Sprechen, sich besser zu artikulieren

3.   Sie helfen bei der  Muskelentwicklung: – Saugen und Kauen bedeutet ständiges Training der Muskulatur und hilft bei der Entwicklung der Kiefer und der restlichen Gesichtsmuskel in großem Maße.

4.   Sie sorgen für ein ästhetisches Aussehen- gesunde, perlweiße Zähne tragen definitv zu eine ästhetischen Aussehen bei, helfen bei der Entwicklung von Selbstvertrauen und der Persönlichkeit Ihres Kindes.

5.  Sie helfen, die permanenten Backenzähne in ihre korrekte Position zu führen: sie dienen als Platzschaffer und sorgen für eine gut ausgerichtete Position in der Zahnleiste.